25.06.2007
Spatenstich für die neuen Gebäude der „Freien Schule Anne-Sophie“
Künzelsau. Am 25. Juni ist es so weit: Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe und Initiatorin der „Freien Schule Anne-Sophie“, nimmt gemeinsam mit ihrem Vater Prof. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe, den Spatenstich für die neuen Gebäude der reformpädagogischen Schule in Künzelsau, Stadtteil Taläcker vor. Die Schule ist seit ihrer Eröffnung im September 2006 vorübergehend in der ehemaligen Landwirtschaftsschule am Zollstockweg in Künzelsau untergebracht.
Mit dem Spatenstich am 25. Juni fällt der Startschuss für den Bau der neuen Gebäude der „Freien Schule Anne-Sophie“. Der Entwurf hierfür stammt vom Architekturbüro Müller/Djordjevic-Müller aus Stuttgart, das mit seinem Vorschlag den ersten Platz des ausgelobten Architektenwettbewerbs für dieses Projekt gewann. „Ein Entwurf, der sowohl städtebaulich als auch funktional in hohem Maße die Erwartungen an einen ‚Lebensort des Lernens’ erfüllt“, begründete Prof. Rainer Zinsmeister, Vorsitzender des Preisgerichtes, die Entscheidung der Jury im vergangenen Sommer. Auch mit den Anforderungen des pädagogischen Konzepts setzte sich das Architekturbüro sensibel auseinander. Dementsprechend werden auch baulich kleine überschaubare Lern- und Lebensbereiche für die Schüler geschaffen. Hier sollen die Kinder und Jugendlichen Möglichkeiten finden, ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend gefördert zu werden.

Das pädagogische Grundkonzept
Die „Freie Schule Anne-Sophie“ stellt im Rahmen der reformpädagogischen Unterrichtsmethode das ganzheitliche Lernen in den Mittelpunkt. Ziel dieser neuen Art des Lernens ist die Förderung eines jeden Schülers von seiner individuellen Ausgangslage aus. „Jedes Kind, das diesen neuen Lernweg beschreitet, soll die Freie Schule Anne-Sophie als Gewinner verlassen!“, so der Wunsch von Bettina Würth.

Der grundlegende Unterschied zur klassischen Unterrichtsmethode liegt in der konsequenten Jahrgangsmischung und der individuellen Lernarbeit der Schüler. Die Schüler lernen sowohl alleine als auch in Gruppen.

Leiterin der Freien Schule Anne-Sophie ist Ulrike von Klitzing, die zuvor die staatliche Reinhold-Würth-Grundschule in Künzelsau-Gaisbach geleitet hat und über einen reichen Erfahrungsschatz in der Pädagogik und Didaktik der Grundschule verfügt.



Von rechts: Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe; Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe; Siegfried Müller, Architekt; Volker Lenz, Bürgermeister der Stadt Künzelsau; Franz Zipperle, Leiter der Gemeinnützigen Stiftung Würth; Dr. Margret Ruep, Schulpräsidentin, Regierungspräsidium Stuttgart; Ulrike von Klitzing, Schulleiterin der Freien Schule Anne-Sophie; Frieder Münz, Leiter des Aufbaus und späterer Leiter der Sekundarstufe I der Freien Schule Anne-Sophie

Eine Herzenssache wird weiter Wirklichkeit
Die Fertigstellung des Schulbaus ist für den Sommer 2008 geplant. Er beinhaltet Gebäude für die Grundschule, die Sekundarstufe I (Haupt- und Realschule) der Klassen 5 bis 10 und die Sekundarstufe II sowie eine Sporthalle mit Schwimmhalle als auch ein Zentralgebäude mit Mensa, Bibliothek und Aula. „Endlich geht es los!“, freut sich Bettina Würth auf den Baubeginn: „Viele Menschen haben ungeheure Kraft und Liebe in dieses Projekt gesteckt. Ich bin wirklich dankbar, dass eine Herzenssache weiter Wirklichkeit wird.“
 

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