12.05.2004
Bilanzpressekonferenz am 12. Mai 2004
2. Das Geschäftsjahr 2003 der Würth-Gruppe (Kurzfassung)
Rekordumsatz und Rekordertrag bestätigen Geschäftspolitik
Wirtschaftliches Eigenkapital wächst auf 1,5 Mrd. Euro
Weltweit 1.519 zusätzliche Verkäufer eingestellt

Künzelsau/Hohenlohekreis. Die Würth-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2003 angesichts nach wie vor ungünstiger Rahmenbedingungen einen neuen Rekordumsatz erwirtschaftet.
Das weltweit größte Handelsunternehmen auf dem Gebiet der Befestigungs- und Montagetechnik mit Sitz in Künzelsau/Hohenlohekreis steigerte den konsolidierten Gesamtumsatz um 1,7 Prozent auf 5,45 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,36 Milliarden Euro). Währungsbereinigt wuchs der Umsatz um 4,4 Prozent. Das Betriebsergebnis vor Steuern wuchs ebenfalls auf den neuen Rekordwert von 330 Millionen Euro (+ 17,4 Prozent). "Gewinnwachstum geht vor Umsatzwachstum - dieses Ziel haben wir 2003 konsequent umgesetzt. Mit neuen Rekordmarken beim Umsatz und beim Betriebsergebnis sehen wir unsere Geschäftspolitik bestätigt", sagte Dr. Walter Jaeger, Sprecher der Konzernführung, bei der Vorlage der Bilanz zum Geschäftsjahr 2003 am Mittwoch, 12. Mai 2004, in der Firmenzentrale in Künzelsau-Gaisbach.

Auslandskonzern wächst schneller
Im Ausland erhöhte sich der Umsatz um 3,0 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,15 Milliarden Euro). Währungsbereinigt - insbesondere in Amerika zeigten die Kursveränderungen aufgrund der Dollarschwäche starke Auswirkungen - stieg der Auslandsumsatz sogar um 7,6 Prozent. Im Inland ging der Gesamtumsatz um 0,1 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zurück (Vorjahr: 2,21 Milliarden Euro).

Betriebsergebnis steigt auf 330 Millionen Euro

Das Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr als Ergebnis unserer konsequent auf Konsolidierung und Stabilisierung ausgerichteten Geschäftspolitik um 49 Millionen Euro auf die neue Bestmarke von 330 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss verbesserte sich um 52 Millionen Euro auf 219 Millionen Euro. Dadurch hat sich die finanzielle Stabilität des Unternehmens weiter verbessert: Das wirtschaftliche Eigenkapital der Würth-Gruppe ist 2003 auf 1,5 Milliarden Euro angewachsen. Das Unternehmen verfügt damit über eine beachtliche Eigenkapitalquote von 48,0 Prozent (Vorjahr: 45,5 Prozent), mit der es weit über dem Durchschnitt europäischer Handelsunternehmen liegt.

Investitionen in den Vertrieb tragen zum Erfolg bei

Insbesondere die Einstellung 1.519 zusätzlicher Verkäufer hat zum wirtschaftlichen Erfolg im Geschäftsjahr 2003 beigetragen. Zum 31. Dezember 2003 erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr (39.809) um 2.143 auf 41.952. Somit hat sich in den letzten vier Jahren die Zahl der Mitarbeiter der Würth-Gruppe um mehr als 10.000 erhöht.

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